Klassik nonstop auf 3Sat mit Ballett und viel Oper

© Foto: ZDF/Vladimir Shirokov/Deutsche Grammophon GmbH

3Sat, Samstag, 28.03.2020. Über 20 Stunden Klassik nonstop

© Foto: Deutsche Oper am Rhein/Gert Weigelt08:10-10:20 Uhr, Tschaikowskys Schwanensee. Aus dem Opernhaus Düsseldorf, Juli 2018.
Dramaturgie: Anne do Paço
Bühnenbild: Florian Etti
Kostüme: Florian Etti
Choreografie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Axel Kober
Die Kritiker-Umfrage der »Deutschen Bühne« kürte Martin Schläpfer für seinen »Schwanensee« zum Choreographen des Jahres 2018. 3sat zeigt die bildstarke Aufzeichnung Peter Schönhofers. Das Ballett am Rhein wird von den Düsseldorfer Symphonikern unter Leitung von Axel Kober begleitet. Florian Etti zeichnet für die Bühne und die Kostüme, Stefan Bolliger für das Lichtdesign verantwortlich.

© Foto: ZDF/SRF/LAC 2018, M. Pasquali10:20-13:25 Uhr, Der Barbier von Sevilla. Die erste Opernaufführung im Kunst- und Kulturtempel LAC in Lugano im Herbst 2018. Diego Fasolis und sein Orchester I Barocchisti bringen den »Barbier von Sevilla« mit historischen Instrumenten in die Neuzeit. Die Solisten Edgardo Rocha, Riccardo Novaro, Lucia Cirillo und Giorgio Caoduro werden vom Chor des Schweizerischen Rundfunks begleitet. An den Gestaden des Lago Maggiore in Lugano feierte Gioachino Rossinis Meisterwerk »Der Barbier von Sevilla« im September 2018 einen großen Publikumserfolg. Ein Großereignis für das Tessin, handelte es sich doch um die erste selbst produzierte Oper im neuen Kulturzentrum LAC.
Regie: Carmelo Rifici, Chor des Schweizer Rundfunks, I Barocchist, Diego Fasolis, Edgardo Rocha (Graf Almaviva), Riccardo Novaro (Bartolo), Lucia Cirillo (Rosina), Giorgio Caoduro (Figaro) u. a.

13:25-16:30 Uhr, NDR Klassik Open Air Don Giovanni, Rathaus Hannover, August 2018. NDR Chor, NDR Radiophilharmonie, Andrew Manze
Die NDR Radiophilharmonie spielt bei der NDR Klassik Open Air 2018 die Oper »Don Giovanni« von Wolfgang Amadeus Mozart. Erstmals steht bei der Veranstaltung Chefdirigent Andrew Manze am Pult. Neu in diesem Jahr dabei ist zudem der NDR Chor. Als Gesangssolisten sind international gefeierte Künstler zu Gast. Ludovic Tézier singt die Titelrolle. In den weiteren Rollen sind Malin Byström als Donna Anna und Luca Pisaroni als Leporello zu erleben. Der Tenor Paolo Fanale gibt den Don Ottavio, die Sopranistin Jennifer Holloway die Donna Elvira. Komplettiert wird das Sängerensemble mit Krzysztof Baczyk (Masetto), Cassandre Berthon (Zerlina) und Michael Dries (Komtur).

16:30-18:10 Uhr, Anna Netrebko singt »Aida«, Salzburger Festspiele, 2017.
Das Highlight der Salzburger Festspiele 2017: Anna Netrebko singt erstmals Aida.
Aus Salzburg erwartet die Zuschauer eine besonders hochkarätige Aufführung. Die Wiener Philharmoniker spielen unter der Leitung des Verdi-Experten Riccardo Muti. Eine weitere spannende Premiere ist die Inszenierung selbst: Shirin Neshat, Filmemacherin, Fotografin und Videokünstlerin, führt zum ersten Mal bei einer Oper Regie.

18:10-20:15 Uhr, Georges Bizet: Carmen, Bregenzer Festspiele, 2017.
Wiener Symphoniker, Paolo Carignani. Inszenierung: Kasper Holten
Die Carmen ist Publikumsliebling auf allen internationalen Opernspielplänen und lockt auch an der weltgrößten Seebühne in Bregenz während der sommerlichen Festspielzeit Abend für Abend 7000 Besucher an den Bodensee.

© Foto: ZDF/ORF/Oper im Steinbruch/Armin Bardel20:15-22:40 Uhr, Die Zauberflöte, »Oper im Steinbruch«, St. Margarethen 2019.
Bühnenbild: Raimund Bauer, Kostüme: Gianluca Falaschi, Choreografie: Kati Farkas, Chor: Philharmonia Chor Wien, Orchester: Budapester Philharmonische Gesellschaft, Musikalische Leitung: Karsten Januschke, Regie: Carolin Pienkos, Cornelius Obonya. Die einzigartige Felsenlandschaft des Steinbruchs St. Margarethen bot eine spektakuläre und zugleich märchenhafte Kulisse für Mozarts Parabel auf die Liebe und die Vernunft.

© Foto: ZDF/Vladimir Shirokov/Deutsche Grammophon GmbH22:40-00:10 Uhr, Anna Netrebko in der Waldbühne 2017.
Anna Netrebko (Sopran) und Yusif Eyvazov (Tenor), Staatsoper Ungarn, Michelangelo Mazza.
Für die russische Sopranistin ist es seit 2004 bereits der vierte Auftritt in der Waldbühne mit ihrer einzigartigen Atmosphäre. Vor Tausenden von Menschen präsentieren sie und ihr Mann ein populäres Programm mit beliebten Opernarien, Duetten und Liebesliedern. Im Mittelpunkt stehen Ausschnitte aus den Opern »Nabucco« und »Aida« von Giuseppe Verdi sowie »Tosca« und »Turandot« von Giacomo Puccini. Nicht fehlen dürfen an einem solchen Sommerabend beliebte Arien wie »Nessun dorma«, »E lucevan le stelle« und »O mio babbino caro«. Aber auch neu komponierte Stücke, wie die romantischen Lieder des russischen Songschreibers Igor Krutoy, sorgen in der Waldbühne für stimmungsvolle musikalische Momente.

 

© Foto: ZDF, ORF/cmajor-entertainment/Julia Schoierer00:10-01:20 Uhr, Carmina Burana aus der Verbotenen Stadt, Peking 2018
Erstmals seit vielen Jahren fand wieder ein klassisches Konzert auf dem Platz vor dem berühmten Kaiserlichen Ahnentempel Taimiao statt. Wiener Singakademie, Shanghai Spring, Childrens Choir Shanghai Symphony Orchestra, Long Yu, Regie: Tiziano Mancini. Mit Aida Garifullina (Sopranistin), Toby Spence (Tenor) und Ludovic Tézier (Bariton).

© Foto: ZDF/Bregenzer Festspiele/Lisa Mathis01:20-04:25 Uhr, Rigoletto, Oper in drei Akten, Bregenzer Festspiele 2019.
Bregenzer Festspielchor, Prager Philharmonischer Chor, Wiener Symphoniker, Enrique Mazzola, Inszenierung: Philipp Stölzl. 2019 feiert Giuseppe Verdis Opernklassiker »Rigoletto« Premiere auf der Seebühne am Bodensee. 3sat zeigt von den Bregenzer Festspielen die Aufzeichnung der Neuinszenierung von Philipp Stölzl. Mit Stephen Costello (Herzog von Mantua), Vladimir Stoyanov (Rigoletto), Mélissa Petit (Gilda), Giovanna Katrin Wundsam (Maddalena), Miklós Sebestyén (Sparafucile), Kostas Smoriginas (Graf von Monterone), Wolfgang Stefan Schwaiger (Marullo), Paul Schweinester (Borsa), Jorge Eleazar (Graf von Ceprano), Leonie Renaud (Gräfin), Hyunduk Kim (Page).

Klassik-Tag auf 3Sat mit Ballett, Oper und Konzerten

© Foto: ZDF/Vladimir Shirokov

3Sat, Samstag, 13.07.2019, der Klassiktag: zwei Ballette, drei Opern, vier Konzerte.

© Foto: Deutsche Oper am Rhein/Gert Weigelt11:00-13:15 Uhr, Tschaikowskys Schwanensee. Aus dem Opernhaus Düsseldorf, Juli 2018.
Dramaturgie: Anne do Paço
Bühnenbild: Florian Etti
Kostüme: Florian Etti
Choreografie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Axel Kober
Die Kritiker-Umfrage der »Deutschen Bühne« kürte Martin Schläpfer für seinen »Schwanensee« zum Choreographen des Jahres 2018. 3sat zeigt die bildstarke Aufzeichnung Peter Schönhofers. Das Ballett am Rhein wird von den Düsseldorfer Symphonikern unter Leitung von Axel Kober begleitet. Florian Etti zeichnet für die Bühne und die Kostüme, Stefan Bolliger für das Lichtdesign verantwortlich.

© Foto: ZDF und SRF, Priska Ketterer, Lucerne Festival13:15-15:00 Uhr, Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker in Luzern 2017
Ein letztes Mal kam Sir Simon Rattle 2017 als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nach Luzern. Zu seinem Abschied erzählte er mit Haydns epochaler »Schöpfung«, wie die Welt entstand.

 

 

© Foto: ZDF/Stephan Rabold15:00-16:30 Uhr, Galakonzert der Wiener Philharmoniker in der Mailänder Scala
Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester tritt mit seinen Reisekonzerten immer an besonderen Orten auf. Die musikalische Leitung teilen sich in Mailand Gustavo Dudamel und Plácido Domingo.

 

 

© Foto: ZDF, ORF/Osterfestspiele Salzburg/Forster16:30-18:30 Uhr, Giacomo Puccini: Tosca
Großes Festspielhaus, Osterfestspiele Salzburg 2018
Salzburger Bachchor, Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor
Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann
Inszenierung: Michael Sturminger
Floria Tosca: Anja Harteros
Mario Cavaradossi: Aleksandrs Antonenko
Baron Scarpia: Ludovic Tézier
Cesare Angelotti: Andrea Mastroni
Der Mesner: Matteo Peirone
Spoletta: Mikeldi Atxalandabaso
Sciarrone: Rupert Grössinger
Ein Schließer: Levente Páll

© Foto: ZDF/Vladimir Shirokov18:30-21:00 Uhr, Anna Netrebko in der Arena di Verona in Giuseppe Verdis »Il Trovatore«
Anna Netrebko feiert ihr Debüt beim Opernfestival in der Arena di Verona, einer der spektakulärsten Open-Air-Spielstätten weltweit, mit Verdis Oper »Il Trovatore«. Die berühmte Sopranistin steht zusammen mit ihrem Ehemann auf der Bühne, dem Tenor Yusif Eyvazov. Sie verkörpern das Liebespaar Leonora und Manrico. Regisseur Franco Zeffirelli verwandelt den Bühnenraum des römischen Amphitheaters in ein beeindruckendes Spektakel.
Chor: Arena di Verona
Orchester: Arena di Verona
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Bühnenbild und Regie: Franco Zeffirelli

© Foto: ZDF/Marcus Schlaf21:00-22:50 Uhr, Klassik am Odeonsplatz 2019
Zeitversetzt vom selben Abend aus München (Direktübertragung ab 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen).
Orchester: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Alan Gilbert
Solistin: Renée Flemin (Sopran)
Programm u.a.:
Peter Iljitsch Tschaikowsky: »Eugen Onegin«, op. 24. »Puskai pogibnu ja, no preshde« Rezitativ und Briefszene der Tatjana, 1. Akt
Richard Rogers: »You’ll never walk alone«
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll, op. 64

© Foto: ZDF, ORF/cmajor-entertainment/Julia Schoierer22:50-24:00 Uhr, Carmina Burana aus der Verbotenen Stadt, Peking 2018
Erstmals seit vielen Jahren fand wieder ein klassisches Konzert auf dem Platz vor dem berühmten Kaiserlichen Ahnentempel Taimiao statt.
Chor: Wiener Singakademie, Shanghai Spring, Childrens Choir
Orchester: Shanghai Symphony Orchestra
Musikalische Leitung: Long Yu
Regie: Tiziano Mancini
Mit Aida Garifullina (Sopranistin), Toby Spence (Tenor) und Ludovic Tézier (Bariton)

© Foto: ZDF/Laurent Liotardo00:00-01:40 Uhr, Das English National Ballet tanzt »Giselle«
»Giselle« ist DIE romantische Ballett-Ikone. Der weltweit angesagte Choreograf und Visionär des zeitgenössischen Tanzes Akram Khan stürzt den Klassiker aus dem Märchenhimmel in die Realität.
Dramaturgie: Ruth Little
Bühnenbild: Tim Yip
Kostüme: Tim Yip
Ensemble: English National Ballet
Choreografie: Akram Khan
Musik: Vincenzo Lamagna
Orchester: English National Ballet, Philharmonic
Musikalische Leitung: Gavin Sutherland
Regie: Akram Khan

01:40-04:10 Uhr, Wiederholung von Verdis Oper »Il Trovatore« in Verona mit Anna Netrebko

04:10-05:20 Uhr, Wiederholung von Carmina Burana aus der Verbotenen Stadt, Peking 2018

Das Erbe der Pina Bausch

© Foto: Arte/Klaus Sturm

© Foto: Arte/Klaus SturmArte, 03.07.2019, 21:55-22:45 Uhr und 21.07.2019, 06:45-07:40 Uhr. Am 30. Juni 2009 stirbt Pina Bausch überraschend. In der internationalen Tanzszene gilt sie als Kultfigur. Die Ballettdirektorin und Choreographin hinterlässt ein Tanztheater von internationalem Renommee, das sich neu finden muss. Wie kann Pinas Schaffen weitergegeben, wie ihr Erbe wachgehalten werden? Zehn Jahre später wagen das Ensemble, die neue Intendantin und wichtige Wegbegleiter einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wuppertaler Tanztheaters.
Pina Bausch hat in den 70er Jahren ein Tanztheater der besonderen Art geschaffen. Das Vermächtnis der international renommierten Choreographin und Tänzerin ist ein Welttheater, das nicht belehrt, sondern Erfahrungen erlebbar macht. In Collagen aus kleinen, emotionalen Geschichten und poetischen Exkursionen untersuchen ihre Stücke, was uns unsere Gefühle näherbringt und was uns von ihnen entfernt. Die Dokumentation anlässlich ihres 10. Todestages wirft einen Blick in die Geschichte dieses einmaligen Tanztheaters und fragt nach seiner Zukunft: Wie kann ein solches Erbe wachgehalten werden, wie kann Pinas Schaffen weitergegeben werden? Inwiefern wird sich das Ensemble auf neue Ideen einlassen?
Zu Wort kommen erfahrene Tänzer und Probenleiter des Tanztheaters wie Mechthild Großmann, Daphnis Kokkinos und Jo Ann Endicott. Auch die neue Intendantin Bettina Wagner-Bergelt, wichtige Wegbegleiter wie Lutz Förster und Peter Pabst, Pina Bauschs Sohn Salomon als Leiter der Pina Bausch Foundation wie auch internationale Partner aus London und Paris kommen zu Wort. Der Film schaut hinter die Kulissen der Pina-Bausch-Stücke »1980«, »Arien« und »Palermo Palermo« und macht die Aufführung des neuen Stücks »Bon Voyage, Bob« von Alan Lucien Øyen in London erlebbar.
Pina Bausch begann die Erarbeitung eines Stücks, indem sie ihren Tänzern Fragen stellte. Die Tänzer brachten ihre Persönlichkeit ein, sie erzählten von ihren Sehnsüchten und Nöten. Wie können diese individuellen Erfahrungen erhalten werden? Denn es geht nicht nur um die Tanzbewegungen, wie bei klassischen Choreographien, sondern darum, aus welchen Gefühlen die Choreographie entstanden ist. Die Zuschauer erleben Weitergaben von erfahrenen Tänzern an junge Talente, Wiederaufnahmen von erfolgreichen Stücken und die ersten Versuche, eigene, neue Choreographien für das Tanztheater zu entwickeln.

Mein Tanz mit Pina

© Foto: ZDF/Michael Habermehl

© Foto: ZDF/Michael Habermehl3Sat, 22.06.2019, 19:20-20:00 Uhr. Jo Ann Endicotts Erinnerungen an Pina Bausch. Film von Birgit Adler-Conrad. Im Sommer 2019 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Pina Bausch. Jo Ann Endicott, Tänzerin und Weggefährtin Pinas, erinnert sich an die Choregrafie-Legende.
Der Film zeigt Jo Ann Endicott und ihr Leben beim Tanztheater Wuppertal und wirft zugleich einen intimen Blick auf Pina Bausch. Jo Ann Endicott hat über 45 Jahre in ihrem Ensemble getanzt – beide ergänzten einander auf geniale, aber auch tragische Weise.
Die Beziehung von Jo Ann Endicott und Pina Bausch gehörte zu der intensivsten Arbeitsbeziehung innerhalb des Wuppertaler Tanztheaters. Die Tänzerin brachte mit ihrer ungestümen vitalen Art alles auf die Bühne, was Pina Bausch für sie in sehr persönlichen Rollen kreierte. Die Australierin war die dramatischste Tänzerin innerhalb der Pina Bausch-Truppe: Sie verkörperte Veränderung, Genuss und Fröhlichkeit. Und sie lebte immer auch ein Leben außerhalb des Tanztheaters. Für Pina Bausch hingegen diente das Leben allein der Kunst. Eine auch durchaus problematische Konstellation.
Pina Bausch hat den Künstlern und vor allem sich selbst immer höchsten Einsatz abverlangt. Jo Ann Endicott hatte sie vergeblich gewarnt, Rücksicht auf ihre Gesundheit zu nehmen. Aber Pina Bausch wollte nichts davon hören. Unmittelbar, nur wenige Tage nachdem ihre Krebserkrankung in der Öffentlichkeit publik gemacht wurde, starb sie. Zehn Jahre später erzählt Jo Ann Endicott, wie warmherzig und liebevoll, zugleich aber unnahbar und abgeschottet Pina Bausch gewesen ist.
»Mein Tanz mit Pina« ist ein sehr persönlicher Blick auf die Geschichte des Tanztheater Wuppertal von seinen Anfängen bis heute. Die Tänzerin Jo Ann Endicott hat alles miterlebt: von Skandalen um die ersten Aufführungen in Wuppertal bis hin zu den Zeiten der weltweiten Erfolge des Tanztheaters. Auch mit 69 Jahren ist sie dem Tanztheater noch eng verbunden. Wie steht es heute, zehn Jahre nach ihrem Tod, um Pina Bauschs Erbe? Und was bleibt davon auch in Zukunft noch erhalten?

Nijinsky – Ballett von John Neumeier

© Foto: ZDF/Kiran West

© Foto: ZDF/Kiran West3Sat, 23.02.2018, 21:00-23:10 Uhr. Staatsoper Hamburg, Mai 2017. Das Wirken und Leben Waslaw Nijinskys (1889-1950) beschäftigt John Neumeier seit seiner Jugend. In Neumeiers 2000 erarbeiteten Ballett geht es um die Biografie dieses Jahrhunderttänzers.
Am 19. Januar 1919 tanzte Nijinsky im Ballsaal des Suvretta House in St. Moritz zum letzten Mal öffentlich. Er nannte seine Vorstellung »Hochzeit mit Gott«. John Neumeiers Ballett »Nijinsky« beginnt mit einer realistischen Wiedergabe dieser Szene.
Die folgende Choreografie erzählt von Nijinskys Gedanken, Erinnerungen und Wahnvorstellungen während seines letzten Auftritts. Hervorgerufen durch das Trugbild seines ehemaligen Mentors, Impresarios und Liebhabers Sergej Djagilew, ruft sich Nijinsky Bilder seiner sensationellen Karriere mit den Ballets Russes ins Gedächtnis zurück. Seine Schwester Bronislawa, sein älterer Bruder Stanislaw und seine Mutter Eleonora Bereda erscheinen in seiner traumdurchwebten Fantasie. Romola de Pulszky, Nijinskys spätere Frau, durchkreuzt ebenfalls seine verworrenen Erinnerungen.
Im zweiten Teil führt Nijinskys Wahnsinn den Zuschauer tiefer in sein inneres Wesen. Erinnerungen an Kindheit, Familie, Schule und Mariinski-Theater vermischen sich mit albtraumhaften Kriegsvisionen und der Untreue seiner Frau. Die skandalträchtige Premiere seines Balletts »Le Sacre du Printemps« wird der Brutalität des Ersten Weltkriegs und dem Tod seines Bruders Stanislaw gegenübergestellt. In Nijinskys Wahrnehmung ist es die Welt um ihn herum, die zunehmend »geisteskrank« ist – nicht er selbst.

Kostüme, Inszenierung und Choreografie: John Neumeier
Musik von Frédéric Chopin, Nikolaj Rimskij-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann

Vaslaw Nijinsky: Alexandre Riabko
Romola Nijinsky, die Frau: Carolina Agüero
Bronislava Nijinska, die Schwester: Patricia Friza
Stanislaw Nijinsky: Aleix Martínez
Serge Diaghilew, Impresario:
und Mentor: Ivan Urban
Eleonora Bereda, die Mutter: Anna Laudere
Thomas Nijinsky, der Vater: Carsten Jung
Tamara Karsavina, die Ballerina: Silvia Azzoni
Nijinsky als Harlekin und:
Der Geist der Rose: Alexandr Trusch
Nijinsky als Goldener Sklave und Faun: Marc Jubete
Leonid Massine, der neue Tänzer: Jacopo Bellussi

Nussknacker und Mausekönig – Opernhaus Zürich, 2017

© ZDF/SRF/Gregory Batardon

© ZDF/SRF/Gregory Batardon3Sat, 22.12.2018, 20:15-21:55 Uhr. Mit der fantasievollen Musik Tschaikowskis gehört der »Nussknacker« zu einem der beliebtesten Werke des Ballett-Repertoires. Der Handlung liegt ein Märchen von E. T. A. Hoffmann zugrunde.
Hoffmanns meisterhafte Märchen-Erzählung springt virtuos hin und her zwischen Traum und Wirklichkeit und verschachtelt mehrere Erzählebenen ineinander. Auf dem Weg zum Ballett-Libretto hat seine Geschichte viel von ihrer schwarzromantischen Fantastik verloren.
Der zweite Akt des Balletts etwa besteht im Libretto von Alexandre Dumas und Marius Petipa, dem die Ballett-Produktionen seit der Uraufführung folgen, nur noch aus einem weitgehend handlungsfreien Divertissement, das eine bunte Folge von Tänzen und Ausstattungseffekten aneinanderreiht.
Der deutsche Choreograf Christian Spuck unternimmt nun in seiner »Nussknacker«-Version für das Ballett Zürich den Versuch, sich von der Dumas/Petipa-Version abzusetzen und die literarische Ursprungserzählung wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Spuck interessiert sich mehr für E. T. A. Hoffmanns unheimliche Fantastik als für das zuckersüße Weihnachtsballett. So holt er etwa das Märchen von der in ein Nussmonster verwandelten Prinzessin Pirlipat zurück in die Handlung, das in E. T. A. Hoffmanns Version als Vorgeschichte zum Nussknacker erzählt wird.
Im Bühnenbild von Rufus Didwiszus wird die Werkstatt des Paten Drosselmeier zu einem alten Revue-Theater, in dem die Figuren des Balletts zu neuem Leben erwachen. Spucks Choreografie spielt mit dem überbordenden Figurenreichtum von E. T. A. Hoffmanns Erzählkosmos, der Skurrilität und dem überdrehten Witz, der ihnen innewohnt, aber er blickt auch in die düsteren Abgründe der Romantik.

Nijinsky – Ballett von John Neumeier

Foto: © Arte/Kiran West

Foto: © Arte/Kiran WestArte, 16.04.2018, 00:45-02:55 Uhr. Das Wirken und Leben des Jahrhunderttänzers Nijinsky ist für John Neumeier ein Thema, mit dem er sich, seit seiner Jugend intensiv befasst hat. Am 19. Januar 1919 um fünf Uhr nachmittags tanzte Waslaw Nijinsky im Ballsaal des Suvretta House in St. Moritz zum letzten Male öffentlich. Er nannte seine Vorstellung »Hochzeit mit Gott«. John Neumeiers Ballett »Nijinsky« beginnt mit einer realistischen Wiedergabe dieser Szene. Die folgende Choreographie erzählt von Nijinskys Gedanken, Erinnerungen und Wahnvorstellungen während seines letzten Auftrittes.
Hervorgerufen durch das Trugbild seines ehemaligen Mentors, Impresarios und Liebhabers Sergej Djagilew ruft sich Nijinsky Bilder seiner sensationellen Karriere mit den Ballets Russes ins Gedächtnis zurück. Seine Schwester Bronislawa, sein älterer Bruder Stanislaw und seine Mutter Eleonora Bereda erscheinen in seiner traumdurchwebten Fantasie. Romola de Pulszky, Nijinskys spätere Frau, durchkreuzt ebenfalls seine verworrenen Erinnerungen.
Im zweiten Teil führt Nijinskys Wahnsinn den Zuschauer tiefer in sein inneres Wesen. Erinnerungen an Kindheit, Familie, Schule und Mariinski-Theater vermischen sich mit alptraumhaften Kriegsvisionen und der Untreue seiner Frau. Die skandalträchtige Premiere seines Balletts »Le Sacre du Printemps« wird der Brutalität des Ersten Weltkrieges und dem Tod seines Bruders Stanislaw gegenübergestellt. In Nijinskys Wahrnehmung ist es zunehmend die Welt um ihn herum, die »geisteskrank« ist – nicht er selbst.

Regie: Thomas Grimm
Bildregie, Choreographie, Inszenierung: John Neumeier

 

Maurice Béjart – Doku und »Die Neunte«

Foto: © Arte/H. Kloyonori

Foto: © Arte/H. KloyonoriArte, 08.04.2018, 23:00-00:05 Uhr und 09.04.2018, 00:05-01.30 Uhr. Der Franzose Maurice Béjart (1927-2007) gilt als einer der weltweit bekanntesten Choreographen. Arte sendet eine Dokumentation und im Anschluß das Ballett »Die Neunte«.

 

Zur Dokumentation
Maurice Béjarts Œuvre bewegt sich musikalisch und tänzerisch zwischen Klassik und Avantgarde. Als Tänzer debütierte Béjart – eigentlich Maurice-Jean Berger – 1945 in seiner Heimatstadt Marseille. Den Durchbruch als Choreograph schaffte er 1959 mit der legendären Brüsseler Inszenierung von Igor Strawinskys »Le sacre du printemps«. Fünf Jahre zuvor hatte er seine erste eigene Balletttruppe in Paris gegründet. 1960 ging er ganz nach Brüssel und rief hier das Ballet du XXe Siècle ins Leben. Er unterhielt von 1970 bis 1988 in Brüssel die berühmte Mudra-Schule, aus der Maguy Marin und Anne Teresa De Keersmaeker hervorgingen.
Mit dem Ballet du XXe siècle entwickelte er sein »Totaltheater«, in dem Sprache, Musik, Tanz und Regie zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Im Sommer 1987 verließ Béjart Brüssel und ließ sich mit seiner weltberühmten Compagnie in Lausanne in der Schweiz nieder. In Lausanne gründete er die Ecole-Atelier Rudra.
Die Dokumentation nähert sich mit unveröffentlichtem Archivmaterial, zahlreichen Bühnenmitschnitten und Einschätzungen aus heutiger Sicht dem Schaffensprozess eines der produktivsten Choreographen des 20. Jahrhunderts. Unermüdlich experimentierte er mit Tänzern, beseelt von dem Wunsch, seine Kunst auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Béjart schuf mehr als 100 Meisterwerke. Der Dokumentarfilm zeigt die faszinierendsten Szenen aus seinen bedeutendsten Balletten, darunter Ausschnitte aus »Le sacre du printemps« (Uraufführung 1959 anlässlich der Weltausstellung in Brüssel), »Messe pour le temps présent« (Messe für die Gegenwart, 1966), mit der der Tanz in das Theaterfestival von Avignon Einzug hielt, »Le presbytère« (Das Pfarrhaus, 1997) und »Boléro« (1960) sowie weitere Kreationen aus den 70er Jahren, in denen Béjart männliche Solisten in den Mittelpunkt stellte.
Aufnahmen von Proben im Tanzstudio offenbaren Maurice Béjarts vielschichtige Persönlichkeit und seinen Willen, die Grenzen des choreographisch Möglichen immer weiter auszuloten. Dabei wird deutlich, wie es ihm gelang, mit kraftvollen und bilderstarken Inszenierungen und ständigem Streben nach Selbsterneuerung ein neues Kapitel in der Tanzgeschichte zu schreiben.

Zum Ballett »Die Neunte«
Maurice Béjarts großartige Inszenierung der Neunten Symphonie von Beethoven hat in ihrer langen Geschichte seit ihrer Uraufführung im Jahr 1964 ein großes Publikum begeistert. Die Neunte und die Anrufung der Brüderlichkeit aller Menschen, wie sie von Schiller in der »Ode an die Freude« beschworen hat, ist heute immer noch hochaktuell. »Alle Menschen werden Brüder« – das ist der Verdienst und die kraftvolle Botschaft, die von dieser Musik und Choreographie ausgeht. 250 Tänzer und Musiker auf der Bühne der Tokioter NHK Hall haben diese Botschaft an die Welt vermittelt. In Worten von Béjart ist es »eine ‚Manifestation’, im tiefsten Sinne des Wortes«. Die Wiederaufführung von Maurice Béjarts Inszenierung der Neunten Symphonie wurde in der Tokioter NHK Hall am 8. und 9. November 2014 erstmalig fürs Fernsehen aufgezeichnet. Piotr Nardelli, ein ehemaliger Tänzer aus Béjarts Kompanie und langjähriger Freund und Wegbegleiter, studierte die Choreographie so originalgetreu ein, wie sie von Béjart ursprünglich erdacht war. Es spielt das Israel Philharmonic Orchestra unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Als Sänger sind Kristin Lewis, Mihoko Fujimura, Kei Fukui und Alexander Vinogradov zu hören. Die beiden Kompanien, das Tokyo Ballet und das Béjart Ballet Lausanne, treten in der einzigartigen Produktion gemeinsam auf. Die Inszenierung ist ein emotional bewegendes und bravourvoll getanztes Gesamtkunstwerk, das Künstler aus verschiedenen Ländern vereint. Ein Plädoyer für Frieden und Brüderlichkeit.

Israel Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta
Ritsuyukai Choir
Mihoko Fujimura (Mezzosopran), Kristin Lewis (Sopran), Kei Fukui (Tenor), Alexander Vinogradov (Bass), Thierry Hochstätter (Percussions), Jean-Bruno Meier (Percussions)
Choreographie: Maurice Béjart
Künstlerischer Leiter: Gil Roman
Tanz: Béjart Ballet Lausanne, The Tokyo Ballet

 

Das Land der Kalevala

Foto: © Arte/Mirka KleemolaArte, 19.02.2018, 00:20-02:25 Uhr. Die Finnische Nationaloper hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um anlässlich des 100. Unabhängigkeitstages des Landes ein atemberaubendes Ballettprogramm auf die Bühne zu bringen: eine faszinierende Produktion, die sich mit der Geschichte, aber auch mit der Zukunft Finnlands auseinandersetzt.
Das Stück »Land of Kalevala« von Kenneth Greve feierte am 3. November 2017 Premiere und befasst sich mit Meilensteinen der finnischen Geschichte und Kultur. Der Titel greift das finnische Nationalepos auf, das zu den wichtigsten Werken in finnischer Sprache zählt. Das »Kalevala« ist ein von Elias Lönnrot im 19. Jahrhundert auf der Grundlage von mündlich überlieferter finnischer Mythologie zusammengestelltes Epos.
Die finnische Nation wird in der verspielten, bewegenden und teils etwas verrückten Inszenierung sowohl voller Dankbarkeit gefeiert als auch wachgerüttelt; Kenneth Greve taucht tief in die Seele Finnlands ein. Versteht das Land, woher es kommt? Weiß es, in welche Richtung es in Zukunft gehen möchte? Hat es noch das nötige Stehvermögen, um »sich durch grauen Fels zu graben«, wie ein bekanntes Sprichwort lautet?
„Land of Kalevala« bietet alte Mythen, bekannte Helden, neue Interpretationen und einen umfassenden Blick auf 100 Jahre unabhängiges Finnland. Tuomas Kantelinen und Kenneth Greve sind Dutzende Musikvorschläge für das Programm durchgegangen. Zu hören sind unter anderem Werke von Uuno Klami, Jean Sibelius, Värttinä, Kimmo Pohjonen oder auch große Erfolge der jüngeren Vergangenheit wie »Sandstorm« des finnischen DJs Darude.

Billy Elliot – I Will Dance

Foto: © ZDF/Giles Keyte

Foto: © ZDF/Giles KeyteZDFneo, 09.12.2017, 20:15-21:55 Uhr.  Nordengland, bei Durham, 1984: Hier lebt der elfjährige Billy mit Vater, Bruder und Großmutter in Eintracht zusammen, bis er seine Leidenschaft und sein Talent für das Tanzen entdeckt.
Denn sein Vater hält gar nichts von der neuen Neigung seines Sohnes, die er für weibisch und unmännlich hält. Das emotional bewegende, hervorragend gespielte Regiedebüt von Stephen Daldry ist ein gelungenes Wechselspiel von Rührung und Komik, Poesie und Realismus.
Es ist eine Männerwelt, die Welt der Bergarbeiter. Sie streiken, liegen im Clinch mit der Thatcher-Regierung, die die Macht der Gewerkschaften ein für alle Mal brechen will. Hier lebt der elfjährige Billy (Jamie Bell) mit seinem Vater Jackie (Gary Lewis), seinem Bruder Tony (Jamie Draven) und der Großmutter (Jean Heywood). Die Mutter starb früh. Regelmäßig schickt der Vater Billy ins Boxtraining, obwohl die 50 Pence dafür eigentlich schon zu viel für die am Rand des Existenzminimums lebende Bergarbeiter-Familie sind.
In der Halle, in der die Jungen boxen, trainiert Mrs. Wilkinson (Julie Walters) auch ihre Ballettschülerinnen. Billy fühlt sich angezogen von den rhythmischen, eleganten, disziplinierten Bewegungen – eigentlich soll er nur einen Schlüssel abgeben, doch das Tanzen fasziniert ihn.
Mrs. Wilkinson erkennt sein Talent und lässt ihn in ihrer Gruppe mitmachen. Seinem Vater verheimlicht Billy seine neue Leidenschaft – offiziell geht er weiter zum Boxen. Bestärkt in seinem Wunsch, Tänzer zu werden, fühlt sich der Junge durch die Erinnerung an seine Mutter, die seine musische Neigung förderte, und die Großmutter, die – leicht verwirrt – immer von sich behauptet, auch sie wäre beinahe eine große Tänzerin geworden.
Doch in der übersichtlichen Kommune, in der jeder jeden kennt, bleibt Billys »unmännliches« Treiben nicht ewig verborgen. Der Vater verbietet den Ballettunterricht: Tanzen ist nur etwas für Frauen und Schwule.
Aber da ist ja auch noch Mrs. Wilkinson – und die ist Testosteron-geschwängerten Auftritten aufgebrachter Männer gegenüber resistent. Sie lässt sich nicht einschüchtern, ermutigt den Jungen, seinem Herzen zu folgen, und gibt ihm heimlich Privatstunden.
Unterdessen spaltet ein Streik die Kommune in zwei Teile. Die Auseinandersetzungen zwischen den streikenden Gewerkschaftlern, Streikbrechern aus den eigenen Reihen und der Polizei werden immer erbitterter.
Mrs. Wilkinson kämpft jedoch unbeirrt weiter um Billy und dessen Talent. So meldet sie ihn zum Vortanzen bei einer der renommiertesten Ballettschulen des Landes an, der Royal Ballet School in London. Unvermittelt sieht Billys Vater seinen Sohn tanzen und begreift, wie wichtig das Tanzen für diesen ist. Er weiß jetzt, dass er ihm eine Chance geben muss; auch eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Großbritannien/Frankreich 2000