250 Jahre Beethoven – 24 Stunden Beethoven an Neujahr

© Foto: ZDF/3sat/Kat Menschik

© Foto: ZDF/3sat/Kat Menschik3Sat, 01.01.2020, 06:00 Uhr bis 02.01.2020, 06:00 Uhr. Er war selbstbewusst, geschäftstüchtig und revolutionierte die Musikgeschichte: Ludwig van Beethoven. Anlässlich seines 250. Geburtstags widmet sich 3sat am Mittwoch, 1. Januar 2020, ab 6.00 Uhr 24 Stunden lang dem großen deutschen Komponisten. Zu erleben sind am 3satThementag »TATATATAAA – 250 Jahre Beethoven« Sinfonien, Konzerte, Beethovens einzige Oper »Fidelio«, Filme und Dokumentationen zu Leben und Werk des musikalischen Genies, darunter um 20.15 Uhr die neue Dokumentation »Diesen Kuss der ganzen Welt – Beethoven heute« über die Bedeutung des Komponisten in unserer Zeit.

Hier alle Sendungen in der Übersicht:

Rock the Classic – Mad Sin
»Rock the Classic« oder eher »Shock the Classic«
01.01.2020, 06:00-06:45 Uhr

Die Akte Beethoven
Film von Ralf Pleger und Hedwig Schmutte
01.01.2020, 06:45-07:15 Uhr

Sonate für zwei »Beethoven«
Mit Lev Vinocour und Nina Mavis Brunner
01.01.2020, 07:15-07:55 Uhr

Beethoven – Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, op. 15
Wiener Philharmoniker, Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
01.01.2020, 07:55-08:35 Uhr

Beethoven – Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 19
Wiener Philharmoniker, Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
01.01.2020, 08:35-09:10 Uhr

Beethoven – Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37
Wiener Philharmoniker, Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
01.01.2020, 09:10-09:45 Uhr

Beethoven – Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58
Wiener Philharmoniker, Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
01.01.2020, 09:45-10:25 Uhr

Beethoven – Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 7
Wiener Philharmoniker, Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
01.01.2020, 10:25-11:05 Uhr

Mythos Beethoven (1/6)
Der Revolutionär
01.01.2020, 11:05-11:35 Uhr

Mythos Beethoven (2/6)
Der Revolutionär
01.01.2020, 11:35-12:05 Uhr

Missa Solemnis D-Dur, op. 123
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
01.01.2020, 12:05-13:25 Uhr

Mythos Beethoven (3/6)
Der Virtuose
01.01.2020, 13:25-13:55 Uhr

Mythos Beethoven (4/6)
Der Kranke
01.01.2020, 13:55-14:25 Uhr

Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21
hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada
01.01.2020, 14:25-14:55 Uhr

Karajan dirigiert Beethoven, Symphonie Nr. 3, Es-Dur, op. 55 »Eroica«
Philharmonie Berlin, 1971
01.01.2020, 14:55-15:45 Uhr

Karajan dirigiert Beethoven, Symphonie Nr. 5, c-Moll, op. 67, »Schicksalssymphonie«
Philharmonie Berlin, 1972
01.01.2020, 15:45-16:15 Uhr

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada
01.01.2020, 16:15-17:00 Uhr

Mythos Beethoven (5/6)
Der Unternehmer
01.01.2020, 17:00-17:30 Uhr

Mythos Beethoven (6/6)
Der Unsterbliche
01.01.2020, 17:30-18:00 Uhr

»Fidelio«, Oper in zwei Aufzügen op. 72
Salzburger Festspiele 2015
01.01.2020, 18:00-20:15 Uhr

Diesen Kuss der ganzen Welt
Beethoven heute
01.01.2020, 20:15-21:15 Uhr

Klang der Stille (Copying Beethoven)
Spielfilm, USA 2006
01.01.2020, 21:15-22:55 Uhr

Berliner Philharmoniker Open Air, Beethovens 9. Sinfonie
Saisoneröffnung mit Kirill Petrenko, Brandenburger Tor, Berlin 2019
01.01.2020, 22:55-00:05 Uhr

Die Akte Beethoven
Film von Ralf Pleger und Hedwig Schmutte
02.01.2020, 00:05-00:55 Uhr

Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21
hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada
02.01.2020, 00:55-01:25 Uhr

Karajan dirigiert Beethoven, Symphonie Nr. 3, Es-Dur, op. 55 »Eroica«
Philharmonie Berlin, 1971
01.01.2020, 01:25-02:15 Uhr

Karajan dirigiert Beethoven, Symphonie Nr. 5, c-Moll, op. 67, »Schicksalssymphonie«
Philharmonie Berlin, 1972
02.01.2020, 02:15-02:45 Uhr

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada
02.01.2020, 02:45-03:35 Uhr

»Fidelio«, Oper in zwei Aufzügen op. 72
Salzburger Festspiele 2015
01.01.2020, 03:35-05:55 Uhr

Philharmonix – The Berlin Vienna Music Club

© Foto: Arte/Christoph Valentien

© Foto: Arte/Christoph ValentienArte, 22.09.2019, 17:40-18:25 Uhr, 23.09.2019, 05:00-06:00 Uhr und 23.09.2019, 05:00-05:45 Uhr. Mit Noah Bendix-Balgley (Violine), Sebastian Gürtler (Violine), Thilo Fechner (Viola), Stephan Koncz (Cello), Ödön Rácz (Kontrabass), Daniel Ottensamer (Klarinette), Christoph Traxler (Klavier).

Der Kopf muss sich freuen, das Herz jubeln und das Bein zucken. So das Motto von Philharmonix. Gegründet von Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker haben sich die Philharmonix einen wichtigen Code in ihre Ensemble-DNA geschrieben: Sie spielen alles, worauf sie schon immer Lust hatten. Immer trifft dabei Virtuosität und eiserne Disziplin auf unbändige Freude und Leidenschaft für die Musik. Der Film holt die mitreißende Musik der siebenköpfigen Truppe runter von der Bühne und mitten rein ins Leben. Ob Walzer im Waschsalon, »Don’t stop me now« über den Dächern von Berlin oder transsilvanische Tänze auf einem Floß auf dem Müggelsee.
Gegründet von Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker haben sich die Philharmonix einen wichtigen Code in ihre Ensemble-DNA geschrieben: Sie spielen alles – wirklich ALLES! –, worauf sie schon immer Lust hatten. Und sie spielen es, wo sie wollen. Auf der Brücke oder der Rolltreppe, unter Arkaden oder Unterführungen, am Flussufer, neben dem Riesenrad oder einfach mitten auf der Straße. Nicht alles ist klassische Musik. Aber alles hat musikalische Klasse. Und immer trifft dabei Virtuosität und eiserne Disziplin auf unbändige Freude und Leidenschaft für Musik. Und zwar aller Art: Tristan trifft auf Tango, Strauss’ »Fledermaus« auf »Don’t stop me now«, der Ragtime »Rose Room« auf Beethoven.
Es ist Musik, die sie nicht nur mit Leib und Seele spielen, sondern die sie zum großen Teil auch selbst komponiert oder arrangiert haben. Einer der beiden kompositorischen Köpfe ist der Cellist Stephan Koncz. Sein Anspruch: »Du probierst, dass der Kopf sich freut, das Herz jubelt und das Bein zuckt.« Und das gelingt!
Die Philharmonix sind allesamt Solisten der Spitzenklasse. In ihren Hausorchestern spielen sie auf den Solo-Positionen, Noah Bendix-Balgley ist sogar der Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Und so ist der Berlin Vienna Music Club durchaus auch organisatorisch eine Herausforderung: zwei verschiedene Orchester, die man zusammenbringen muss und viele solistische Tätigkeiten. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. In diesem Fall sogar gepflastert mit Musik.

The Music of Strangers – Yo-Yo Ma & The Silk Road Ensemble

Foto: © BR Fernsehen

Foto: © BR FernsehenARD-Alpha, 28.04.2019, 20:15-21:15 Uhr. Im Jahr 2000 begann der Cellist Yo-Yo Ma eine außergewöhnliche musikalische Weltreise. Er formte Musikerinnen und Musiker aus den Ländern entlang der ehemaligen Seidenstraße zu einem interkulturellen Orchester. Im Silk Road Ensemble treffen Viola, galizischer Dudelsack und chinesische Pipa-Laute aufeinander. Das Orchester pflegt die musikalische Identität verschiedenster Kulturen und geht neue klangliche Wege. Der Oscar-gekrönte Regisseur Morgan Neville hat das Orchester jahrelang begleitet.
Im Jahr 2000 machte sich der amerikanische Weltklasse-Cellist mit chinesischen Wurzeln Yo-Yo Ma auf zu einer außergewöhnlichen musikalischen Weltreise. Er begann, Musikerinnen und Musiker aus den Ländern entlang der ehemaligen Seidenstraße miteinander bekannt zu machen, und formte mit ihnen ein interkulturelles Orchester. Im Silk Road Ensemble spielen – in wechselnder Besetzung – rund 60 Solisten aus über 20 Nationen und pflegen dabei die musikalische Identität ihrer verschiedenen Kulturen. Sie gehen aber auch neue experimentelle Wege: Galizischer Dudelsack und chinesische Pipa-Laute, iranische Stachelgeige und klassisches Violoncello verbinden ihre Klangtraditionen zu Neuem. Der oscargekrönte Regisseur Morgan Neville hat das Orchester um Yo-Yo Ma jahrelang begleitet und porträtiert den Gründer und die Musikerinnen und Musiker in Interviews, bei der Probenarbeit, bei Auftritten in Konzerten und Vorträgen. Der Film wirft die Frage auf, was musikalische Heimat und Identität sind – und wie (un-)politisch ein interkulturelles Orchester sein kann.
So wie die historische Seidenstraße einst die westliche und die östliche Welt miteinander verband, setzt auch Yo-Yo Ma in seinem Silk Road Ensemble auf interkulturellen Ideenaustausch. Im Dokumentarfilm wird gezeigt, wie sich die Musikerinnen und Musiker gegenseitig inspirieren, Grenzen ausloten, einander annähern und zum Symbol für Völkerverständigung werden. »Ich glaube, Yo-Yo will eigentlich kein Musiker sein«, erklärt ein amerikanischer Musiker aus dem Orchester, »er will jemand sein, der die Welt verändert und der zufällig ein Cello dabei hat.«
2014 gewann Regisseur Morgan Neville einen Oscar für »20 Feet From Stardom«, seinen mitreißenden Dokumentarfilm über Backgroundsängerinnen in der amerikanischen Popmusik. Auch mit »Yo-Yo Ma & the Silk Road Ensemble – The Music of Strangers« war er sehr erfolgreich: 2017 wurde der Dokumentarfilm für den Grammy in der Kategorie »Bester Musikfilm« nominiert. Yo-Yo Ma und das Silk Road Ensemble gewannen 2016 mit ihrem Album »The Music of Stranger« den Grammy als »Bestes Weltmusikalbum«.

Anoushka Shankar & Ensemble

Foto: © ARTE France/Euroarts
Foto: © ARTE France/Euroarts
Foto: © ARTE France/Euroarts

Arte, 19.06.2017, 00:05-01:05 Uhr
Anoushka Shankar verbindet erfolgreich traditionelle indische Klänge mit Popmusik von heute und macht so auch die junge Generation mit den spirituellen Wurzeln ihrer Musik vertraut. Dem Publikum im Berliner Konzerthaus präsentierte die bekannte Sitarspielerin einen Abend voll indischer Musik und klassischen Ragas. Sie widmete das Konzert der Freundschaft ihres Vaters Ravi Shankar mit Yehudi Menuhin, dem wohl berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts. Vor 50 Jahren nahmen die beiden gemeinsam die Platte »West Meets East« auf, die für 18 Monate die Billboard Charts der Klassik-LPs anführte. Unterstützt wird Anoushka Shankar an diesem Abend von einer weiteren großen Musikerin: der moldauisch-österreichischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja.

Mit Patricia Kopatchinskaja, Anoushka Shankar, Tanmoy Bose, Pirashanna Thevarajah, Kenji Ota.