Januar, 2020

Mo27Jan01:2503:2501:25 - 03:25 - Logo OperNikolai Rimski-Korsakov: Der goldene HahnThéâtre de la Monnaie 2016

Details

Académie des choeurs de la Monnaie s.l.d. Benoît Giaux, Orchestre Symphonique de la Monnaie, Alain Altinoglu
Mit Konstantin Shushakov (Zarewitsch Afron), Venera Gimadieva (Zarin von Schemacha), Pavlo Hunka (Zar Dodon), Alexey Dolgov (Zarewitsch Gwidon), Alexander Vassiliev (General Polkan), Agnes Zwierko (Amelfa, die Aufseherin), Alexander Kravets (Astrologe), Sheva Tehoval (Goldener Hahn (Gesang)), Sarah Demarthe ((Goldener Hahn (Tanz))
Für seine letzte Oper fuhr der russische Ausnahmekomponist der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Nikolai Rimski-Korsakow noch einmal sein ganzes Genie als Orchestermusiker auf und kreierte eine mitreißende, gewollt orientalistische Musik, mit der er die Figuren seiner Oper in aller Pracht in Szene setzt. Eine Steilvorlage für Alain Altinoglu, der mit „Der goldene Hahn“ seine erste Oper als musikalischer Leiter des königlichen Brüsseler Opernhauses Théâtre Royal de la Monnaie/De Munt dirigiert.
Angeödet von den nicht enden wollenden Kriegen und der Vielzahl seiner Verpflichtungen will sich der Zar Dodon nur noch um Mittagsschläfchen und Feste kümmern. Eines Tages bietet ihm ein geheimnisvoller Astrologe das an, was ihm dafür schon immer gefehlt hat: einen goldenen Hahn, der ihm die Angriffe seiner Feinde voraussagt. Klingt beinahe zu schön, um wirklich wahr zu sein … Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Alain Altinoglu, dem musikalischen Leiter des königlichen Brüsseler Opernhauses Théâtre Royal de la Monnaie/De Munt, an Jules Massenets „Cendrillon“ im Jahr 2011 kehrt Regisseur Laurent Pelly nach Brüssel zurück und lässt seiner Fantasie freien Lauf, um dieses Abenteuer voll zügelloser Rhythmen auf die Bühne zu bringen. Auch wenn „Der goldene Hahn“ bereits mehr als hundert Jahre auf dem Buckel hat: Die politische Satire unter dem Deckmantel eines Märchens hat über die Zeit nichts von ihrem bissigen Sarkasmus eingebüßt.


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