Aus Paris: Gioachino Rossinis »Barbier von Sevilla«

Foto: © Arte/Jean-Maurice ChacunArte, 29.12.2017, 21:45-00:25 Uhr. Die Uraufführung 1816 war ein Fiasko – dafür sorgten schon die zahlreichen Gegner Rossinis –, doch schon bald wurde »Der Barbier von Sevilla« zu einem Riesenerfolg. Rossini war erst 23, als er diese fröhliche Oper nach einem Libretto von Cesare Sterbini komponierte, das wiederum auf einem Theaterstück von de Beaumarchais basierte. Die Handlung: Graf Almaviva hat sich in das junge Waisenmädchen Rosina verliebt. Mit allen Mitteln versucht er, sie ihrem alten Vormund Bartolo zu entreißen – der seinerseits Rosina heiraten möchte. Doch dank der Hilfe seines ehemaligen Dieners Figaro gelingt es dem Grafen, Rosina für sich zu gewinnen … Rossinis »Barbier« erfordert jugendlichen Schwung und Einfallsreichtum. Beides dürfte die neue Produktion des Théâtre des Champs-Elysées zur Genüge mitbringen. Dafür sorgen der Dirigent Jérémie Rhorer mit seinem Orchester Cercle de l’Harmonie und nicht zuletzt die wunderbare, poetische und heitere Regie von Laurent Pelly. Eine virtuose Besetzung mit Florian Sempey als Figaro, Michele Angelini als elegantem Grafen, Catherine Trottmann als rebellischer Rosina und Robert Gleadow als Basilio rundet diesen besonderen Opernabend zum Jahresausklang ab.

Mit: Michele Angelini (Il Conte Almaviva), Florian Sempey (Figaro), Catherine Trottmann (Rosina), Peter Kálmán (Bartolo), Robert Gleadow (Basilio), Annunziata Vestri (Berta), Guillaume Andrieux (Fiorello).
Orchester: Le Cercle de l’Harmonie, Jérémie Rhorer
Regie: François Roussillon
Inszenierung: Laurent Pelly
Chor: Choeur Unikanti
Chorleitung: Gaël Darchen
Kostüme: Laurent Pelly
Licht: Joël Adam

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