Georg Friedrich Händel: »Gelegenheitsoratorium«

Howard Arman, © Foto: BR/Astrid AckermannBayerisches Fernsehen, Teil I: 10.02.2019, 10:00-11:00 Uhr, Teil II: 17.02.2019, 10:15-11:00 Uhr, Teil III:  24.02.2019, 10:20-11:00 Uhr. Es ist beim Chor des Bayerischen Rundfunks zur Tradition geworden, regelmäßig wichtige Werke Georg Friedrich Händels in der eigenen Konzertreihe in Kooperation mit Originalklang-Ensembles zu präsentieren. Nach Werken wie Belshazzar, Alexanders Feast, dem Utrechter Te Deum oder Messiah stand in diesem Konzert mit »Occasional Oratorio« ein großes abendfüllendes Werk auf dem Programm.
Howard Arman ist ein ausgewiesener Händel-Experte. Er wurde unter anderem mit dem Händel-Preis der Stadt Halle für seine Verdienste um Händels Werk geehrt.
Mit Julia Doyle, Ben Johnson und Peter Harvey steht dem Chor des BR ein exzellentes englisches Solistenensemble zur Seite. Die Akademie für Alte Musik Berlin zählt zu den international herausragenden Spezial-Ensembles für historische Aufführungspraxis.
Händels sogenanntes »Gelegenheitsoratorium« entstand 1746 in unruhigen Zeiten. Wie schon Jahre zuvor als Opernimpresario war Händel nun auch als Oratorienveranstalter nahezu pleite. Gleichzeitig geriet König George II., der ihm eine großzügige Pension gewährt hatte, politisch und militärisch durch die Jakobiten unter Druck. Händel ergriff die »Gelegenheit«, dem Regenten und der ängstlichen Bevölkerung Londons musikalischen Beistand zu leisten. Dabei bediente er sich großzügig bei eigenen Werken und stellte so etwas wie ein »Best-of« zusammen.
Das »Occasional Oratorio« bietet großartige spätbarocke Klangentfaltung, virtuose und farbenreiche Musik.

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